Panoramafahrt mit Mein Schiff 1 in der Ostsee

Ja, wir haben es gewagt. Vom 28. August bist 04. September waren wir auf Mein Schiff 1 in der Ostsee unterwegs. Gebucht hatten wir zwar eine Panoramafahrt durch die Fjorde Norwegens, aber Corona hatte einen Strich durch die schöne Route gemacht. Dennoch sind wir mit Schweden und Finnland gut entschädigt worden.

Mit dem Zug von Münster ging es nach Kiel. Das Einchecken war diesmal anders, vor dem Ostseekai bildete sich schon mehr als eine Stunde vor der Abfertigung eine lange Schlange. VIP-Gäste und Gäste mit körperlichen Einschränkungen konnten die "Überholspur" nutzen. Als Erstes wurde die Temperatur gemessen, danach kurzes Einchecken und schon waren wir auf dem Schiff. An der Kabinentür waren die Bordkarten deponiert. Sofort ging es zur Seenotrettungsübung auf der Musterstation. Erstmals haben wir diese zu Zweit absolviert - die große Übung mit allen Gästen fand - Corona sei Dank - nicht statt. Das Hygienekonzept von Mein Schiff hat uns überzeugt. In allen öffentlichen Innenbereichen war das Tragen einer Munde-Nasen-Maske verpflichtend und alle Gäste haben sich daran gehalten. Die Aufzüge konnten von maximal vier Personen benutzt werden. In den Restaurants und Bars war ausreichend Abstand. Die 1.200 Gäste an Bord (Kapazität 2.900 Gäste) hatten allen Grund, sich wohlzufühlen. Das galt auch insbesondere bei der Nutzung der Außenbereiche, z. B. Pooldeck. Täglich musste man in die Abtanzbar zur Temperaturkontrolle, was aber sehr zügig ablief.

Landgänge waren nicht möglich - das wussten wir aber schon bei der Buchung. Rügen haben wir von der Wasserseite aus gesehen, imposant die Kreidefelden. Traumhaft schön war die fünfeinhalbstündige Fahrt durch die Schären vor Stockholm und natürlich der Hafen der schwedischen Hauptstadt. Zweites Ziel war Turku in Finnland. Hier werden die TUI-Kreuzfahrtschiffe gebaut. Die Papenburger Meyer-Werft ist mit 70 Prozent an der finnischen Werft beteiligt.


Zur Begeisterung der Gäste trafen sich Mein Schiff 1 und das Schwesterschiff Mein Schiff 2 vor Turku und fuhren mit den Bugspitzen soweit wie möglich aufeinander zu. Der Applaus der Passagiere und das Ertönen der Signalhörner beider Schiffe waren ein Gäsehautmoment.

Fazit: Eine Woche Kreuzfahrt nur an Bord - eine neue und gute Erfahrung. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf, zumal das Wetter mitspielte und uns viel Sonne bescherte. Zu keinem Zeitpunkt haben wir Bedenken bzgl. Corona gehabt.

Danke an TUI, danke aber auch an die hiesige Reiseagentur Vospohl für die tolle Beratung im Vorfeld.








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